Gott ist Allwissenheit.

 

  Die Meister sprechen niemals von der Ebene des Intellekts, sie sprechend das aus, was direkt von innen kommt. Emmerson sagt: „Die Gedanken, die kommen, ohne zu denken, sind immer vollkommen!“ Was macht der Meister? Er liebt alle, selbst die Sünder. Für einen Sünder hat Er sogar mehr Mitleid und Liebe, denn Er betrachtet ihn als Kind Gottes. Seine Arbeit ist, alle Kinder Gottes zusammen zu bringe. So müßt ihr euch für den Weg vorbereiten. Jedoch noch etwas mehr ist notwendig.

 

Die Frage wird gestellt: „Wie wurdest du zum Geliebten Gottes und Gott dein Geliebter?! - Ihr könnt es am Beispiel eines Mädchens verstehen: Sie ist ihrem Mann ergeben, mit Herz und Seele. Sie ist wahr zu ihm und lebt so wie er es von ihr wünscht. Was wird das Ergebnis sein? Sie liebt ihren Mann und ihr Mann liebt sie nun auch mehr und mehr. Wenn er sieht, daß sie etwas möchte oder braucht, dann wird er ihr alles geben, ohne daß sie darum bitten muß. Die Frau liebt ihren Mann und der Mann liebt seine Frau. Das ist ein weltliches Beispiel. Wenn die Meister ihre Lehre verkünden, legen sie sie auf beide Arten dar (spirituell und weltlich).

 

  Jene, die Gott lieben, kommen mit Ihm in Verbindung und wenn sie Ihm ganz ergeben sind, werden sie nicht mehr nach ihrem eigenem Willen handeln. Er liebt sie sehr. Die Meister lieben Gott und Gott liebt die Meister. In Wirklickeit ist der Mesiter Gott, der durch den menschlichen Pol wirkt. Es erhebt sich die Frage: „Wie können wir zum Geliebten Gottes werden?“ Einfach dadruch, daß wir es so tun, wie es jedes Mädchen, jede Frau tun würde. Wenn ein Mädchen verlobt ist und ihrem Mann wirklich im Herzen verbunden ist, denkt sie die ganze Zeit an ihr, nicht wahr? Und das hat eine Auswirkung im Herzen des anderen - dann ist sie in seinem Herzen und er in ihrem Herzen. So entwickelt sich Empfänglichkeit. Und was bewirkt das? Der eine wird das tun, was der andere macht.

 

  In Indien gibt es eine Geschichte von einem Lehrer, der seinen Schüler sehr liebte. Der Schüler hatte eine unzulängliche Handschrift, er kritzelte. Der Lehrer líebte ihn so sehr, daß auch er anfing, zu kritzeln. Das ist das Schicksal der Liebe, sage ich euch. Liebe hat große Macht. Ein Heiliger betet: „Oh Gott, du hat mich von der Welt und allen ihren Fesseln befreit. Gib nun acht auf dich, denn jetzt bist du (durch die Liebe) mehr gebunden als ich!“ Dies zeigt, wie wir zum Geliebten Gottes werden können, wenn wir ihm gehorchen.

 


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